Gerichtsverhandlung über Hähnchenmastanlage Wardow auf Januar vertagt

Die für diesen Donnerstag vor dem Verwaltungsgericht Schwerin angesetzte Verhandlung über die geplante Hähnchenmastanlage Wardow im Recknitztal ist auf den 22. Januar verschoben worden. Das teilte die Umweltschutzorganisation BUND am Dienstag mit unter Berufung auf das Gericht. Der BUND hatte die Klage gegen die Hähnchenmastanlage eingereicht. Seiner Ansicht nach hat der Investor den Genehmigungsantrag für die Massentierhaltungsanlage in zwei identische Anträge für zwei Anlagen zu je 39 900 Tierplätzen aufgeteilt und damit die Beteiligung der Öffentlichkeit umgangen. Die Anlage soll in unmittelbarer Nachbarschaft zum EU-Schutzgebiet «Recknitz- und Trebeltal mit Zuflüssen» errichtet werden.

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